Was macht den „Radstädter Kas“ so besonders? Wir begeben uns mit dem Senner Michi auf eine Entdeckungsreise. Und die beginnt mitten in der Nacht. Zwischen vier und halb fünf Uhr morgens holt er seine Kühe zum Melken, pünktlich zum Sonnenaufgang bringt er sie wieder auf die Weide zurück.

„Die taufrischen Gräser und die würzigen Kräuter schmecken den Kühen am besten. Sie geben der Milch und dem Käse das typische Aroma.“ so Michi. Nach dem Melken wandert der magere Anteil der Milch in Holzbottiche, wo er einige Tage rastet. Aus der Milch mit dem höheren Fettanteil, dem Rahm, wird übrigens Butter hergestellt.

Nach ca. 2 ½ bis 3 Tagen wird die Sauermilch in der „Rauchkuchl“ in einem riesigen Kessel behutsam erwärmt. „Nicht zu heiß und nicht zu schnell, 42 Grad ist die ideale Temperatur.“ Zwölf Stunden später wird dies wiederholt, bevor der Käse abgeschöpft und in die Holzformen gepresst werden kann.

Danach heißt es wieder ruhen. Michi hegt und pflegt seine Käselaibe liebevoll: Täglich werden sie abgerieben und gewendet. Von mild bis würzig, je nach Reifungsgrad schmeckt der Käse unterschiedlich. Aber immer unvergesslich „almerisch“.

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